der-neue-i3
01.12.2017

Erstes Elektroauto bei KAISER+KRAFT im Einsatz

von Rhea Martin

Als unser Fuhrpark in Stuttgart – zumindest teilweise – in die Jahre kam, fällten wir die Entscheidung für einen Neuwagen alles andere als leichtfertig, sondern stellten uns so einige Fragen. Zum Beispiel: Soll das Altfahrzeug durch ein weiteres Erdgas-Auto ersetzt werden, lohnt sich ein Hybrid oder doch gleich ein 100%iges Elektro-Fahrzeug?

Von Anfang war klar: Der ausgesonderte Diesel wird nicht durch einen Diesel ersetzt, sondern Nachhaltigkeit wird ein zentrales Kriterium bei der Auswahl sein. Auch mögliche Fahrverbote bei Feinstaubalarm in Stuttgart wurden bei der Entscheidung bedacht. Zusätzlich haben wir eine Nutzungsanalyse erstellt und auf Basis dieser Auswertung festgestellt: Ein Hybrid ist für uns nicht geeignet, weil die Fahrten im Durchschnitt zu lang für deren elektrische Reichweite sind, um damit CO2 einsparen zu können. Schließlich fiel die Entscheidung auf einen BMW i3, ein vergleichsweise emissionsarmes Elektroauto mit Rangeextender. Als Rangeextender oder Reichweitenverlängerer werden zusätzliche Aggregate bezeichnet, die die Reichweite des Fahrzeugs erhöhen.

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Unser Neuzugang – Zahlen und Fakten:

  • Der BMW i3 fährt mit einer Batterieladung, bei Bedarf unterstützt durch den Rangeextender, bis zu 300 km weit und eignet sich daher gut für den Einsatz im Umkreis von rund 150 km um unseren Standort. Ist die Batterie leer, dauert eine Vollaufladung an unserer eigenen Ladestation –  und natürlich mit Ökostrom – rund 3,5 Stunden.
  • Das Modell wurde von Grund auf als reines Elektrofahrzeug und in Hinblick auf Nachhaltigkeit konzipiert. Das heißt, es wird ausschließlich mit Elektromotor gebaut.
  • Die Fahrgastzelle besteht aus Carbon, daher ist das Auto ca. 150 kg leichter als seine Wettbewerber. Das wirkt sich u. a. auf den Stromverbrauch und die Reichweite aus.

Nachdem wir den BMW i3 im Juli bestellt hatten, übergab Herr Wahl von der BMW Niederlassung Stuttgart (auf dem Foto links) das Auto Anfang November an Herrn Krüger, Geschäftsführer Lager & Logistik bei KAISER+KRAFT. Und seitdem ist es, wann immer möglich, im Einsatz.

Tags zum Artikel Ressourcen/Klima 

1 Kommentar

  • Stephan Kolbe sagt:

    Eine gute Entscheidung

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