20.05.2019

Filmtipp zum Weltbienentag

von Justine Weiß

Weltweit sterben die Bienen, doch niemand weiß, warum. Dokumentarfilmer Markus Imhoof macht sich in „More Than Honey“ mit seinen Beobachtungen auf sympathische Weise zum Anwalt der bedrohten Art.

Millionen und Abermillionen Bienen sind in den letzten Jahren einfach verschwunden, ganze Völker auf einen Schlag gestorben. Trotz intensiver Forschung hat die Wissenschaft bisher keine definitive Erklärung. Tatsache ist: Es geht um mehr als Honig.

Dem Physiker Albert Einstein wurde immer wieder das Zitat zugeschrieben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Die Echtheit des Zitats ist umstritten. Gewiss ist jedoch: Die Biene ist tatsächlich eines der wichtigsten Nutztiere in der modernen globalisierten Landwirtschaft.

Ohne die Bestäubungsleistung von Milliarden von Honigbienen käme ein Großteil unseres Obstes und Gemüses nie auf die Teller. Und die Abhängigkeit ist gegenseitig. Nur im Gefolge der Menschen konnte die Honigbiene weltweit expandieren. Nun scheint diese Symbiose aus der Balance geraten zu sein.

Für seinen bildgewaltigen Dokumentarfilm „More than Honey – Bitterer Honig“ drehten der Filmemacher Markus Imhoof und sein Team nicht nur an zahlreichen Schauplätzen in Europa und den USA, sondern auch in Australien und China.

Titelbild: Jason Leung https://unsplash.com/photos/B3SO8XcorGM

Tags zum Artikel Aktionen Nachhaltiges Handeln Ressourcen/Klima 

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