29.11.2016

Grosse Aufgaben geht man gemeinsam an: Einführung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001

von Natalia Cichos-Terrero

Es gibt Aufgaben, die können wir nur bewältigen, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Etwa, weil sie besonders groß oder enorm wichtig sind. Manchmal, weil sie groß und wichtig sind: wie der Schutz der Umwelt durch den nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen. Deswegen haben wir uns entschlossen, auch beim Thema Energieeffizienz als Firma geschlossen an einem Strang zu ziehen.

Mit Erfolg. In weniger als einem Jahr haben wir ein Energiemanagementsystem aufgebaut. Mit dem erfolgreichen externen Audit Ende Oktober, durchgeführt von der TÜV SÜD Management Service GmbH, haben wir jetzt den Beweis, dass wir die Anforderungen der ISO 50001 erfüllen. Hintergrund für die Einführung in 2016 war die Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes. Unternehmen, die von dem Gesetz betroffen sind, haben die Wahl an den Standorten alle 4 Jahre ein Energieaudit durchzuführen, ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS aufzubauen. Wir haben uns für das Energiemanagementsystem entschieden. Der Aufwand ist zwar ungleich höher, aber wir finden: Bei nachhaltigen Themen müssen wir gemeinsam handeln.

Ein solches Managementsystem bietet Freiraum in der Gestaltung. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern auch um den Einfluss der Mitarbeiter auf den Energieverbrauch. Beispielsweise sind organisatorische Maßnahmen zum richtigen Lüften und Heizen oder zur Beleuchtung in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen. Aus den Erfahrungen mit den bestehenden Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen wissen wir, dass ein Managementsystem nur dann erfolgreich sein kann, wenn alle Mitarbeiter mitmachen und zusammen ein besseres Bewusstsein für effizientere Energienutzung erlangen.

Einer der Kernpunkte des Energiemanagementsystems ist das Energie-Monitoring. Hier können wir schnell erfassen, wo Unregelmäßigkeiten auftreten. Und gemeinsam gegensteuern. Dabei geht es nicht darum, unsere Mitarbeiter zu überwachen. Sondern darum, als Team unseren Beitrag dazu zu leisten, dass KAISER+KRAFT in Sachen Nachhaltigkeit ein Vorbild bleibt.

Tags zum Artikel ISO 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.