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09.01.2018

KAISER+KRAFT seit 2018 zu 100 Prozent klimaneutral

von Natalia Cichos-Terrero

Das Thema Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften hat bei KAISER+KRAFT schon seit Jahren einen hohen Stellenwert. Im letzten Jahr wurden bereits der Webshop, die Nachhaltigkeitsseite und die Printwerbemittel klimaneutral gestellt. Nun geht man noch einen Schritt weiter und macht KAISER+KRAFT zu einem komplett klimaneutralen Unternehmen. Andreas Krüger, Geschäftsführer des Logistikbereichs und Nachhaltigkeitsbeauftragter, im Gespräch über Verantwortung, unvermeidbare Emissionen und sinnvolle Investitionen.

Redaktion: Herr Krüger, warum hat sich KAISER+KRAFT entschlossen, das Unternehmen ab 2018 komplett klimaneutral zu stellen?

Andreas Krüger: Nachhaltiges Handeln gehört für uns zur Unternehmensstrategie. Wir sind bereits seit 2012 mit verschiedenen Maßnahmen aktiv, um CO2-Emissionen durch effiziente Abläufe möglichst zu verhindern. Unsere Niederlassungen in Deutschland werden nahezu alle durch Strom versorgt, der zu 100 Prozent aus regenerativen Energien stammt. Außerdem haben wir durch die Unterstützung verschiedener Klimaschutzprojekte sowohl Paket- als auch Stückgutlieferungen, den Webshop, die Nachhaltigkeitsseite und die Printwerbemittel bei all unseren 18 Gesellschaften klimaneutral gestellt. Auch unsere EUROKRAFT Active Green Produktlinie wird klimaneutral produziert. Mit der kompletten Umstellung des Unternehmens wollen wir jetzt konsequent auf dem eingeschlagenen Weg weitergehen, unsere Position stärken und weiterhin ein Vorbild in der Branche sein.

Redaktion: Nachhaltiges Handeln auf der einen Seite und wirtschaftliches Wachstum auf der anderen: Ist das nicht ein Widerspruch? Welche Philosophie verfolgt KAISER+KRAFT bei seiner Nachhaltigkeitsstrategie?

Andreas Krüger: Man kann Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz nicht voneinander trennen. Die Erderwärmung ist das treibende Thema des 21. Jahrhunderts und betrifft letztendlich jeden von uns. Wir bei KAISER+KRAFT versuchen die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette so weit wie möglich zu reduzieren. Möglich ist das aber nur bis zu einem gewissen Grad. Alles, was darüber hinausgeht, kompensieren wir durch die Unterstützung von sorgfältig ausgesuchten Klimaschutzprojekten. Wir stellen uns unserer Verantwortung als Unternehmen und sind überzeugt, dass unsere Nachhaltigkeitsstrategie ein echter Wettbewerbsvorteil ist.

Redaktion: Sie haben die Klimaschutzprojekte bereits angesprochen. Warum engagiert sich KAISER+KRAFT hier vor allem im Ausland?

Andreas Krüger: Wir gehen bei der Auswahl der Projekte sehr sorgfältig vor und haben hier einen sehr hohen Anspruch. Nur Projekte, die nach dem Gold Standard des WWF und 40 weiterer NGOs zertifiziert sind, kommen für uns in Frage. Wir würden gerne auch Projekte aus der Region unterstützen. Aber solche, die unseren hohen Anforderungen genügen, finden sich vornehmlich in Afrika und Lateinamerika. Ganz aktuell engagieren wir uns in Tansania. Dort nutzen 95 Prozent der Bevölkerung gefährliche und ineffiziente Kochöfen, um ihre Mahlzeiten zuzubereiten und ihr Wasser abzukochen. Die Öfen sind aufgrund ihres hohen Brennholzbedarfs und Schadstoffausstoßes eine Belastung für die Gesundheit und das Klima. Durch das unterstützte Projekt werden Kochstellen mit einer effizienten Bauweise im Land verteilt. So können pro Ofen und Jahr 2,27 Tonnen CO2 eingespart werden.

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Redaktion: Wie geht es künftig in Sachen Nachhaltigkeit weiter?

Andreas Krüger: Wir haben einen klaren Fahrplan für die nächsten Jahre: Bis 2020 sollen beispielsweise alle unsere Transporte in ganz Europa klimaneutral sein. Auch weitere Webshops der Tochtergesellschaften im Ausland sollen unserem Beispiel folgen. Ganz aktuell feiert unsere Eigenmarke EUROKRAFT Active Green ihr fünfjähriges Bestehen. Wir versuchen hier das Angebot konsequent zu erweitern. Wir wollen auch in diesem Jahr unserer Vorreiterrolle in der Branche in Sachen Nachhaltigkeit gerecht werden.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Krüger!

 

Tags zum Artikel Ressourcen/Klima Zertifikate 

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