16.10.2020

Nachhaltige Take-away-Verpackungen

von Gesine Biehler

Laut einer vom NABU beauftragten Studie kommen in Deutschland jährlich mehr als 280.000 Tonnen Abfall durch Verpackungen im To-Go Bereich zustande. Mit 58% machen Teller, Boxen, Schalen und Ähnliches für Take-away-Verpackungen den größten Anteil aus.

Durch die Corona-Pandemie wurde das Take-away-Geschäft noch erhöht nachgefragt und es wurde erneut klar, wie wichtig es ist, auch hier nachhaltige Verpackungen zu etablieren. Um diese Einwegverpackungen zu ersetzen, wurde ein Pfandsystem eingeführt. Wie solche Pfandsysteme funktionieren, zeigen die Beispiele REBOWL oder reCIRCLE.

Ein paar Fakten zu REBOWL. Die Schale ist aus Polypropylen und der Deckel aus thermoplastischen Elastomeren. Dadurch wird die REBOWL recyclebar, bruchsicher, BPA-frei, dicht, hitzebeständig und mikrowellenfest.

So funktioniert das Konzept: Das Essen kann ganz normal bei teilnehmenden Restaurants abgeholt werden, aber anstatt Einwegmüll zu produzieren, kann zum Preis von 5€ oder 10 € Pfand die REBOWL geliehen und nach dem Essen wieder bei teilnehmenden Restaurants abgegeben werden.

Hinter REBOWL steht RECUP. RECUP ist das deutschlandweite Pfandsystem für Coffee-to-go-Mehrwegbecher. Wir haben bereits in einem Blogbeitrag darüber berichtet. 

reCIRCLE ist ebenso stabil, auslaufsicher und mikrowellenfest. Es ist dasselbe Konzept wie bei REBOWL. Gegen 10€ Pfand kann bei allen reCIRCLE-Partnern eine reBOX ausgeliehen und dadurch das Take-away-Essen verpackungsfrei bestellt werden. Allein durch reCIRCLE werden monatlich 2.402 kg CO2 gespart.

Wer gerne mal etwas zum Essen abholt oder nach Hause bestellt, kann dies zukünftig mit einer nachhaltigen Verpackung tun.

Tags zum Artikel Müllvermeidung Nachhaltigkeit REBOWL reCircle RECUP Recycling 

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