CO2-Kompensationsprojekte

Wir sind dann mal
kurz weg.

Unsere CO2-Kompensationsprojekte

Hinter der Umsetzung von CO2-neutralem Versand steckt ein wenig Mathematik: Auf Basis bereits getätigter Lieferungen kalkulieren unsere Logistikdienstleister zuerst die Höhe der CO2-Ausstöße zukünftiger Transporte. Die ermittelten Werte an Tonnen CO2 werden dann in Euro umgerechnet. Und der daraus resultierende fixe Geldbetrag wird schlussendlich in die Finanzierung eines Gold-Standard-Projekts investiert, um verursachte Emissionen zu kompensieren. Das sind Klimaschutzprojekte, die dem Kyoto-Protokoll entsprechen sowie nach dem höchsten Standard des WWF (World Wide Fund For Nature) zertifiziert sind und somit höchste Anforderungen zur Reduktion von Treibhausgasen erfüllen.

Spedition Rottbeck + Klimaschutzprojekt auf Madagaskar
Um CO2 und die Abholzung zu reduzieren, setzt dieses Projekt seit 2002 auf klimafreundliche Solarkocher und konnte damit nicht nur 120 dauerhafte Arbeitsplätze als Erfolg verbuchen, sondern zudem den Verbrauch von Holzkohle und Feuerholz um bis zu 50 % senken. Auch die Rauchbelastung ging damit spürbar zurück.

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Logistikpartner Hermes + Aufforstung in Panama
Durch dieses goldstandard-zertifizierte Projekt wird in Panama mithilfe unseres Partners Hermes die Aufforstung einheimischer Mischwälder unterstützt und gleichzeitig mit der fairen Produktion von Kakao in UTZ-Qualität kombiniert. So können die nachhaltige Holzgewinnung und der Kakaoanbau mit dem Schutz der Biodiversität und der Wiederherstellung des Ökosystems Wald verbunden werden. Doch neben der Klimaschutzwirkung zeichnet sich dieses Projekt ebenfalls durch seine positiven sozio-ökonomischen Einflüsse auf die lokale Bevölkerung aus: Denn insgesamt werden über 150 langfristige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen sowie lokale Schulen, Initiativen und Umweltbildungsprogramme zur Förderung der regionalen Entwicklung unterstützt.

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Logistikpartner BTG + Windkraftprojekt in Madhya Pradesh, Indien
Auf die steigende Stromnachfrage in Indien antwortet der zentralindische Bundesstaat Madhya Pradesh mit Wind: Das 100,5MW-Windenergieprojekt besteht aus 67 Windanlagen mit jeweils 1,5 MW Leistung zur Erzeugung sauberen Stroms. Durch die Nutzung dieser regenerativen Energiequelle statt fossiler Energieträger konnten nicht nur die Treibhausgasemission und die Luftschadstoffe gesenkt werden, auch die Stromversorgungssicherheit nahm in dieser durch hohes Wirtschaftswachstum geprägten Region zu. Zudem sorgte das goldstandard-zertifizierte Projekt auch für neue Arbeitsplätze, verbesserte die wirtschaftliche Situation der lokalen Bevölkerung sowie die allgemeine Lebensqualität in der Region.

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Transport- und Logistikdienstleister DB Schenker + Senf-Projekt in Indien
In der Stadt Tonk werden Reste aus der Senfernte in einem Biomassekraftwerk verarbeitet. Der daraus erzeugte Strom wird ins indische Netz eingespeist. Damit schafft das Projekt Arbeitsplätze und garantiert Tausenden Bauern ein zusätzliches Einkommen. Und damit diese den Brennstoff nicht über weite Strecken zum Kraftwerk bringen müssen, sind im Umkreis von 50 Kilometern Sammelzentren eingerichtet worden. Die gesamte Region Rajasthan wird so ganzjährig mit klimaneutraler Energie versorgt.

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UPS® carbon neutral + Projekte für die Entsorgung von Methan- und Deponiegasen
  • Kolumbien, La Pradera: Auf der Deponie kommen am Tag ungefähr 2.100 Tonnen Müll zusammen. Durch die Zersetzung des organischen Materials werden große Mengen Methan freigesetzt, ein Treibhausgas, das 21-mal umweltschädlicher ist als Kohlendioxid (CO2). Umweltfreundliches Gasmanagement verhindert, dass weiterhin Methan in die Atmosphäre freigesetzt wird, und trägt damit zum Klimaschutz bei.
  • China, Dalian: Auch auf dieser Deponie wird durch Müll entstehendes Methan in saubere Energie umgesetzt und in das lokale Stromnetz eingespeist. Das sorgt für zwei wesentliche Verbesserungen. Neben den Vorteilen für die Umwelt bringt das Projekt auch mehr Lebensqualität für die lokale Bevölkerung: Dank der Abdichtung der Deponie sind die umliegenden Gemeinden nicht länger durch Luftverschmutzung und Gasexplosionen bedroht. Diese nachhaltige Entwicklung schafft zudem Arbeitsplätze in der Region. Auch der Einsatz fossiler Brennstoffe zur Stromerzeugung wird so zunehmend verdrängt. In China ist dieses Projekt zur Stromgewinnung aus Deponiegas eines der ersten überhaupt.


UPS® carbon neutral + verschiedenste Projekte
  • Türkei, Ankara: In den eigens zur Stromerzeugung installierten Gasmotoren kann eine Leistung von 16.8 MW erbracht werden. Auf diese Weise fließen jährlich ungefähr 140.000 MWh in das türkische Energienetz.
  • USA, Kalifornien: Das Garcia River Forest-Projekt schützt dank nachhaltig betriebener Forstwirtschaft Bäume, Pflanzen und Tiere und verbessert zudem die Wasserqualität. Ebenso trägt das verifizierte CO₂-Emissionsausgleichsprojekt zum Schutz regionaler Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft bei − im Herzen der Redwood-Region von Kalifornien. Durch den Erhalt dieses Waldgebiets und die Wiederherstellung von natürlichem Lebensraum können jährlich 77.000 Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden.
  • Thailand, Cholburi: Zur Herstellung von Tapiokastärke für die Lebensmittel- und Zahnpasta-Industrie wird die Maniokwurzel hier in großen Mengen angebaut. Die Trocknung dieser Pflanze verbraucht allerdings viel Wasser und erzeugt gleichermaßen viel Abwasser mit einem hohen Gehalt an organischen Stoffen. Diese Abwässer nutzt das Projekt zur Biogasproduktion − Methanemissionen werden aus dem industriellen Abwasser aufgefangen − und macht sie als Energiequelle nutzbar. Dadurch wird auf die Verwendung von fossilen Brennstoffen verzichtet. Auch die Verschmutzung der Luft durch die Zersetzung des organischen Materials ist deutlich zurückgegangen.

Unsere Hauptläufe
Unsere Stückgutlieferungen von Deutschland zu den Verteilspeditionen in den 14 europäischen Ländern sind jetzt zu 100 Prozent CO2-kompensiert. Die Kompensation erfolgt dabei über ein Klimaschutzprojekt in Brasilien, das nach dem Gold Standard des WWF zertifiziert ist: Im Bundesstaat Ceará wird in insgesamt sieben Keramik-Produktionsstätten des Traditionsunternehmens Grupo Tavares klimaneutrale Biomasse als Brennstoff verwendet. KAISER+KRAFT unterstützt das Projekt und kompensiert so seine CO2-Emissionen im Liefer- und Warenverkehr in Europa in Höhe von 1.145.286 Kilogramm. Damit sind alle durchgeführten und geplanten Transporte an Ziele von London bis Moskau in der Summe klimaneutral.