Kompensationsprojekte im Marketing

Wir schaffen Balance.

Klimaneutrale Werbung

Bevor ein Produkt den Kunden erreicht, entsteht eine Menge Kohlenstoffdioxid – auch in der Werbung. Deshalb arbeiten wir stetig daran, die CO2-Ausstöße im Marketing zu verringern. Übrig bleibt trotzdem immer etwas. Hier stellen wir Ihnen die Projekte vor, mit denen wir diese CO2-Emissionen kompensieren, die bei uns durch die Vermarktungsaktivitäten in Print und Web entstehen.

Projekt: Effiziente Kochherde, Ghana



Ghana sagt: Meda w'ase! Danke für dieses Klimaschutzprojekt.

Ghana sagt: Meda w'ase! Danke für dieses Klimaschutzprojekt.

In Ghana werden drei Viertel des Brennstoffbedarfs durch Holz und Holzkohle gedeckt, der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei ca. 180 Kilogramm. Der hohe Bedarf an Holz in Ghana lässt die Abholzung schneller voranschreiten als der Wald nachwächst, der Waldbestand nimmt immer weiter ab. Auch die Bezugswege für Holz werden Jahr für Jahr länger und gefährden damit Ökosysteme, die sich fernab der Verbrauchszentren befinden. Die Nutzung ineffizienter Kochöfen lässt den Verbrauch von Holz und Holzkohle immer weiter ansteigen. Das ist nicht nur ein Umwelt-, sondern auch ein gesundheitliches Problem. Besonders Frauen und Kinder sind beim Kochen der Rauchentwicklung der Öfen ausgesetzt und haben dadurch ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern bzw. den Verbrauch einzudämmen, unterstützt First Climate die Vermarktung effizienter Kochöfen in fast allen Regionen Ghanas: In neun Jahren waren das bisher ca. 240.000 verkaufte Öfen. Und dank der Klimaschutzzertifikate können die Öfen zu einem noch geringeren Preis der lokalen Bevölkerung zugutekommen. Die Besitzer der neuen effizienten Kochöfen erhalten zudem Qualitätsgarantien und einen funktionierenden Kundendienst.

Zum Projekt-Porträt (PDF)
Zertifikat KK (PDF)



Projekt: Biomasse (Kohleausstieg), Kolumbien

Eine der Hauptursachen des Klimawandels, die Befeuerung von Öfen durch Kohle, ist für eine kleine Ziegelei in Bogotá keine Option mehr. Die enorme Wärmeenergie, die dort für die Herstellung sehr vieler Ziegelsteine aufgebracht werden muss, bezieht das Unternehmen aller finanziellen Hürden zum Trotz aus effizienteren Brennöfen, die mit Biomasse (Holz-, Papierabfälle) befeuert werden. Dadurch wird 40 % weniger Brennstoff benötigt. Pro Ziegelstein wird 1kg CO2 eingespart. 1,5 Tonnen sind es, wenn die Ziegelsteine für ein ganzes Haus berücksichtigt werden. Da der Biomasseanteil in der Fabrik auf 80 % gesteigert werden soll, werden teure Maschinen für die Zerkleinerung benötigt, die mit Hilfe des Klimaschutzprojekts finanziert werden sollen.

Zur Projektbeschreibung (PDF)

Projekt: Saubere Kochöfen, Tansania



Die Abholzung der Wälder bedroht die natürlichen Ökosysteme in Tansania. Doch das Holz wird von einem Großteil der Bevölkerung als Brennstoff benötigt, um Trinkwasser abzukochen und Nahrungsmittel herzustellen. Die dafür genutzten Öfen sind meist gefährlich, ineffizient und haben einen hohen Schadstoffausstoß. Deshalb werden im Rahmen dieses Klimaschutzprojekts seit 2011 Kochöfen mit niedrigem Bedarf an Feuerholz produziert und landesweit in Tansania verkauft.

Alles zu diesem Projekt (PDF)