24.02.2017

KAISER+KRAFT Mitarbeiter engagieren sich: 8 Fragen an … Rita Schleicher

von Rhea Martin

Viele unserer Mitarbeiter engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Auf ganz unterschiedliche Weise und in ganz unterschiedlichen Organisationen und Einrichtungen.

Wir haben einfach mal nachgefragt – zum Beispiel bei Rita Schleicher, Regionaldirektorin Business Development bei KAISER+KRAFT.

Bei welcher Organisation/Einrichtung sind Sie ehrenamtlich aktiv?
Bei einem lokalen nepalesischen Verein zur Unterstützung von Kindern, die ohne finanzielle Unterstützung nicht zur Schule gehen könnten. Er heißt Dhrubatara.

Wie sieht Ihr Engagement konkret aus?

  • Organisation/Mithilfe beim Quiche-Verkauf bei KAISER+KRAFT, dessen Erlös an Dhrubatara gespendet wird (Siehe hierzu auch die Blogbeiträge zum Quiche- und Kuchenverkauf und dazu, wie der Erlös eingesetzt wurde)
  • Suche von Paten, die Patenschaften für Kinder in Katmandu übernehmen
  • Ich habe selbst bereits mehrere Patenschaften übernommen.

Was hat Sie dazu bewegt, sich für diese Organisation/Einrichtung einzusetzen? 
Ich war vor ca. 10 Jahren zum ersten Mal in Nepal. Dort habe ich Krishna kennengelernt, der den Verein Dhrubatara gegründet hat. Ich kenne ihn gut und er setzt sich vor Ort auch finanziell stark für arme Kinder ein. Zudem weiß ich, dass in diesem Verein jeder gespendete Euro auch an die Kinder geht.

Welche Voraussetzungen müssen Sie für Ihre Tätigkeit mitbringen?
Englisch-Kenntnisse zur Kommunikation. Mehr nicht!

Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus Ihrem Ehrenamt?
Ich habe alle meine Patenkinder bei Reisen nach Nepal persönlich kennengelernt. Wenn die Kinder da sitzen, Sie erst schüchtern, dann freudig anschauen, dann haben Sie das Gefühl, etwas getan zu haben, was das Leben dieser Kinder verändert und ihnen eine Chance für die Zukunft gibt. Auch bekomme ich 2-mal pro Jahr einen Brief, dem ein Schreiben, eine Zeichnung und die Zeugnisse beigelegt sind. Somit kann jeder die Entwicklung seines Patenkinds verfolgen und es ermutigen – und in Kontakt bleiben.

Welche Herausforderungen sehen Sie dabei?
Es braucht Zeit. Ich möchte z.B. schon länger einen kleinen Film und einen Flyer machen, den ich für das Suchen von Paten verwenden kann. Aber das habe ich noch nicht geschafft.

Viele wissen nicht, wo oder wie sie beginnen sollen sich ehrenamtlich zu engagieren: die Auswahl ist so groß, wo wird meine Hilfe gebraucht … Können Sie Tipps für den Einstieg geben?
Augen offen halten für die Not der Menschen, die einem begegnen. Und sich fragen, ob man etwas tun könnte. Wenn man bereit dafür ist, kommt auch eine Situation, in der man erkennt: Hier kann ich etwas tun.

Das würde ich gerne noch ergänzen:
Wenn jemand mehr über Dhrubatara wissen möchte oder an einer Patenschaft interessiert ist, kann er sich gerne an mich wenden. Ich gebe gerne Auskunft und teile meine Erfahrungen.

Hier könnte Ihr Name stehen!

Natürlich ist jeder KAISER+KRAFT Mitarbeiter herzlich eingeladen, uns an dieser Stelle von seinem sozialen Engagement zu berichten. Wenden Sie sich dazu einfach an Susanne Sontheimer.

 

Tags zum Artikel Interview Mitarbeiter Nachhaltigkeit im sozialen Umfeld 

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